Folge 11: Umbruchsbilder. Mauerfall und Wiedervereinigung in Film und Fernsehen

Berlin ist eine Filmstadt. Davon zeugen nicht nur die unzähligen Kinos, die sich auf die vielen Bezirke verteilen, sondern auch die rund 300 Filme, die jährlich in unserer Stadt gedreht werden und nicht zuletzt die Internationalen Filmfestspiele, die Berlinale. Filme sind so oft ein Ausdruck dessen, was in einer Gesellschaft gerade vor sich geht und passiert. Als 1990 aus zwei deutschen Staaten wieder einer wurde und ein gesellschaftlicher Transformationsprozess begann, hatte das auch Einfluss auf die Filme, die über Berliner Leinwände flimmerten. Darüber sprechen wir in der elften Folge des BABcast, Umbruchsbilder.


Dazu nehmen wir unter anderen die Produktionen des Jahres 1990 in den Blick. Welche reagierten auf den Umbruch, welche gerieten durch die Entwicklungen in Vergessenheit? Wir diskutieren, ob und wie die Transformation und der gesellschaftliche Wandel bis heute ihre Spuren in Film und Fernsehen hinterlassen haben, fragen aber auch danach, was aus der Filmkultur der DDR geworden ist.

Unser Gast:

Anna Kokenge studiert Geschichte und Germanistik im Master und beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Filmgeschichte. Sie ist studentische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität und der Deutschen Kinemathek.   

Links:

Die Website der DEFA-Stiftung mit vielen weiteren Informationen zur FIlmkultur der DDR

Geschichte im Fadenkreuz Podcastreihe über die deutsche Teilung im Tatort

“Go Trabi Go Forever” – Dokumentation über den Kult-Film

Anna Kokenges Interview mit Laila Stieler: „Jeder Lebenslauf ist es wert, erzählt zu werden“


Musik: Alexander Köpke und Maximilian Schöne, 2020

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