Folge 10: Insel im Sturm. West-Berlin und das Ende der DDR

Der Mauerfall 1989 und die Entwicklungen des Jahres 1990 werden viel zu oft aus einer reinen Ost-Perspektive betrachtet. Für die Bürgerinnen und Bürger der DDR waren die Jahre 1989/90 unzweifelhaft eine einschneidende Zäsur. Doch auch die „Insel“ West-Berlin und ihre Bewohnerinnen und Bewohner befanden sich mitten im Sturm der Ereignisse. Wie gingen sie mit den Umbrüchen in der Stadt um? Wie reagierten sie auf Veränderungen des eigenen Lebens: etwa auf die Tatsache, dass ihre Stadt nun von heute auf morgen doppelt so groß war? Welche Gefühle und Erinnerungen verbinden sie mit dem Jahr 1990 und wie blicken sie heute darauf?

Quelle: Stiftung Berliner Mauer, Foto: Detlef Gallinge

Unser Gast:

Dr. Stefanie Eisenhuth ist Historikerin am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam und beschäftigt sich unter anderem mit der Geschichte West-Berlins. Sie blickt aber nicht nur aus einer wissenschaftlichen Perspektive auf die Ereignisse 1989/90, sondern ist als 1977 geborene West-Berlinerin auch Zeitzeugin.


Musik: Alexander Köpke und Maximilian Schöne, 2020